Internetnews

Ob geplant oder nicht: Die AfD macht vor, wie sich das Netzwerkdurchsetzungsgesetz instrumentalisieren lässt. Ihre Taktik ließe sich sogar noch verfeinern.
Selten ist in Deutschland ein dämlicheres Gesetz in Kraft getreten als das NetzDG: juristisch schlampig, technisch uninformiert und wahlkämpferisch schnellgeschossen. Gegen Hass im Netz hilft es auch nicht - im Gegenteil.
Witze deutscher Satiriker sind nur noch im Ausland sichtbar, die AfD-Fraktionsvorsitzende ist stolz auf einen gesperrten Tweet, und Twitter sagt lieber nichts: fünf Erkenntnisse rund ums NetzDG.
Seit wenigen Tagen gilt das NetzDG in vollem Umfang - und die Kritik ist groß. Justizminister Maas verteidigt das Gesetz gegen Hass im Netz: „Die Meinungsfreiheit schützt auch hässliche Äußerungen.“
Seit einer Woche müssen Facebook und Twitter gegen Hassbotschaften im Netz vorgehen - und schießen ein Eigentor nach dem anderen. Die Opposition fordert schon die Abschaffung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes.
Ist Heiko Maas mit einem alten Läster-Tweet über Thilo Sarrazin selbst Opfer des umstrittenen NetzDG geworden? Der Fall verdeutlicht ein großes Transparenz-Problem.
Für ein Enthüllungsbuch über Chaos und Intrigen im Weißen Haus lieferte er wesentliche Details: Donald Trumps Ex-Chefberater Stephen Bannon steht seitdem unter Dauerfeuer. Jetzt verlässt er das Medium, das sein Sprachrohr war.
Es ist ein Beben in Washington: Der US-Präsident und seine Verbündeten verbannen Stephen Bannon, um Macht zu demonstrieren - und Angst unter den Aufmüpfigen zu verbreiten.
Der Twitter-Account Good Duck Panels macht alte Comics zu Kommentaren über aktuelle Ereignisse. Tausende Fans feiern den anonymen Macher. Unsere Autorin hat ihn getroffen.
Welches ist die beste Strategie gegen Hass im Netz? Was das Löschen einschlägiger Postings anbelangt, setzt EU-Kommissarin Jourová weiter auf Freiwilligkeit im Umgang mit Konzernen - anders als Deutschland.
Bisher hat Facebook nicht eingestanden, dass die Plattform auch genutzt wird, um Demokratien zu zersetzen. Nun debattiert der Konzern, ob soziale Medien der Gesellschaft mehr schaden als nützen. Lösungen bietet er nicht.
Viele Meinungsumfragen sind manipuliert, wie SPIEGEL-Recherchen zeigen. Für uns ein Grund, in Zukunft skeptischer zu sein - und noch genauer zu prüfen, worüber wir berichten.
Der Normalzustand sozialer Medien ist heute nicht mehr öffentlich. Es findet ein großer digitaler Rückzug ins Private statt. „Dark Social“ - das, was von außen unsichtbar stattfindet, gewinnt an Bedeutung.
Die Tech-Branche streitet über Videos, in denen Gesichter von Stars auf die Köpfe von Pornodarstellern montiert werden. Einige Plattformen wollen die Clips jetzt loswerden.
Das Internet, ein öffentlicher Ort? Von wegen, schreibt Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne: Es finde ein digitaler Rückzug ins Private statt. Im Podcast reagiert er auf Kritik der Leser.
Er berichtet „live aus dem Schlafzimmer“ in Missouri über Politik in Washington - und 50.000 Menschen lesen mit. Sogar Senatoren haben den Newsletter des Schülers abonniert.
Ob islamistische Propaganda-Videos, strafbare Hassbotschaften oder Urheberrechtsverletzungen: In der EU und den Mitgliedstaaten entstehen derzeit verschiedene Pläne für verschärfte Maßnahmen gegen illegale Netzinhalte.
Seit gut zwei Monaten müssen sich Plattformen wie Facebook an das NetzDG halten. Nadine Schön, die Vizechefin der Unionsfraktion, bringt nun erste Anpassungen des umstrittenen Gesetzes ins Gespräch.
Sängerin Pink findet soziale Medien realitätsfern - und gefährlich. Am liebsten würde sie den Leuten die Smartphones aus den Händen reißen.
Das beunruhigt auch viele deutsche Firmen: Von Sonntag an sind in China offiziell nur noch verschlüsselte Verbindungen erlaubt, die der Staat lizenziert hat. Das könnte für den Zugang zum freien Netz fatal sein.
Ein Mammut steigt ins Streaminggeschäft ein: Heute launcht Disney ESPN plus, eine Serien-Plattform soll folgen. Das setzt Netflix und Co unter Druck - und könnte dem traditionellen TV den Todesstoß versetzen.
Debatten in sozialen Netzen sind oft brutale Hetzjagden. Im Fall des MDR aber zeigen sie eine heilsame Wirkung als moralisches Immunsystem.
Russlands Medienaufsicht blockiert den beliebten Messenger-Dienst Telegram, theoretisch zumindest. Praktisch zeigt ihr Vorgehen vor allem, wie überfordert die Behörde im Duell mit den Machern der Chat-App ist.

QR-Seitencode

QR-Code scannen und diese Seite mit mobilen Endgerät betrachten.